Die Alternative ist nicht Ladengeschäft oder Online Shop – Ladengeschäft UND Online Shop.

Online und offline verbinden – das bringt dem regionalen Handel eine Chance gegen die übermächtigen globalen Konzerne. Die Menschen haben großes Vertrauen zu ihren lokalen Versorgern. Daher heißt die Devise „nicht entweder – oder, sondern sowohl als auch“. Durch QR-Code wird auch das Schaufenster zum Verkäufer / zur Verkäuferin und dies 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr. Was Heilbronn geschafft hat, schafft die Steiermark und auch ihre Landeshauptstadt Graz allemal.

Amazon, Zalando & Co. bedrohen nicht nur Handelsbetriebe

– mit der Abwanderung bzw. Schließung der Innenstadt-Geschäfte hat auch die Gastronomie mit Umsatzeinbußen zu kämpfen. Dieses Problem tritt nicht nur in der Landeshauptstadt auf, und dort nicht nur in der Innenstadt – die gesamte Steiermark ist betroffen.

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Ständig wechselnde Ladenbetreiber in der City, letztendlich leere Geschäfte, zeichnen zunehmend das Bild der Grazer Innenstadt. „Wo Tauben sind, fliegen Tauben zu“ – wo eben wenige sind, flaut das Interesse zügig ab. In der Altstadt fällt es mehr Leuten auf – auch die Peripherie leidet unter der Online-Konkurrenz.

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Der Handel ist auch in Bezirksstädten bemüht. Leider wissen die Menschen oft im nächsten Ort nicht mehr, was in Bad Radkersburg in einem historischen Ambiente geboten wird.

So sehen sich auch immer mehr Gastronomiebetriebe mit ständig wachsenden Umsatzeinbußen konfrontiert. Die Liebe zur Heimat, groß geschrieben in der Bevölkerung, lässt sich halt zumeist doch noch nicht in Geldeswert bemessen, denn: für ein paar Cent weniger machen die Geschäfte und großen Umsätze dann doch Amazon, Zalando & Co. und der heimische Handel hat das Nachsehen.

Oft liegt es daran, dass das regionale Angebot gar nicht bekannt ist. Viele Steirer und Steirerinnen kaufen lieber in der Region – wo erfahren sie, wer das gewünschte Produkt verkauft?Dafür dient unser regionaler Marktplatz, der die Händler und Händlerinnen unterstützt und nicht ersetzen will.

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Das mangelnde Verständnis für lokalen Handel und Bindung von Kaufkraft treibt steirische Unternehmen in den Ruin und hat den massiven Verlust von Arbeitsplätzen zur Folge. Auch die deprimierende Optik abgeklebter Schaufensteranlagen allerorts in Graz soll nicht unerwähnt bleiben. Solange auch von staatlicher Seite keine Unterstützung im Kampf gegen Handelsriesen zu erwarten ist – eine steuerliche Gleichstellung von den Giganten aus dem „Trump“-Land mit österreichischen Unternehmen und Bürgerinnen ist ein offener Auftrag an unsere Regierung – ist der Niedergang der heimischen Wirtschaft prognostiziert.

Experten meinen, die ideale Situation für Konsumenten / Konsumentinnen und den Handel ist die Kombination eines stationären Ladengeschäftes mit einem Online Shop. Wir ergänzen das noch mit dem Print-Bereich, der 24 Stunden am Tag an 365 Tagen offline verkauft.  

Zeitgemäßes Einkaufen oder auch „ressourcenschonendes“ Shopping mit Überlebensgarantie für heimische Unternehmen

Dem Massensterben einheimischer Betriebe Einhalt zu bieten ist allerorts ein Thema. Gute Vorarbeit dazu geleistet hat beispielsweise die Stadt Heilbronn (siehe Video). Dazu muss der lokale Handel eine Wagenburg bilden und kooperieren, wo auch immer und mit wem auch immer es geht. Erforderlich hierfür sind

  • letzter Stand der Technik
  • optimal mit Geschäftslokal
  • Online-Shop
  • Verbindung von offline (Schaufenster, Plakate, Inserate, Kataloge) zu online
  • noch mehr Fantasie

Das lokale, digitale Handels-Ökosystem in Graz

Unser Projekt in Graz ist in den wesentlichen Teilen online und bereits verfügbar. Zu realisieren ist nur mehr das Gesicht (Frontend) des lokalen Marktplatzes. Durch das digitale Handels-Ökosystem kann sich der lokale stationäre Handel der notwendigen Elemente des E-Commerce bedienen unter Einbindung des Mobile-Commerce wie auch Gamification.

Lokaler Handelskreislauf in digitaler Form

Die Plattform ermöglicht einen lokalen digitalen Handelskreislauf. Die Verbindung von Offline zu Online gestattet zeitgemäßes Einkaufen und regionale Wertschöpfung. Ähnliche Systeme mit dem Ziel, eine Überlebensgarantie für regionalen Handel zu schaffen, gibt es schon einige, das für Graz entwickelte Paket in seiner ausgeklügelten Form ist allerdings einzigartig auf der Welt. Geplant ist, mit der Plattform das gesamte Spektrum des Grazer Handels zu bedienen und in Folge auch die umliegenden Regionen zu versorgen.

Im Vordergrund steht die digitale Kundenbindung

Handelstreibende in Graz sind die primäre Zielgruppe, der die Plattform eine unkomplizierte Möglichkeit schafft, Geschäftsmodelle völlig neu zu entwickeln. Digitale Kundenbindung steht im Vordergrund, das heißt, neue Kunden ansprechen und sich verbinden, bereits bestehende Kundenbeziehungen vertiefen und in Verbindung bleiben. Branchenübergreifend profitieren auch Gastronomie und Dienstleistung von diesem System und werden in Folge eingebunden.

Innovative Prozesse beim Einkauf und bei der Bezahlung

Die Geschäftsmodelle für den modernen Einkauf sind interaktive Showrooms bzw. Schaufenster, die zur direkten Verkaufsfläche umgewandelt werden. Hier kommen fortschrittlichste Technologiebausteine zum Einsatz. Auf Basis QR-Code ist die Bezahlung über einen 1-Klick Bezahlprozess möglich.Handy zahlen,Einkaufen,Online Shop,Handy zahlen,lokaler Handel,Innenstädte,regions,digitale Kundenbindung

Eine logische Alternative zu Amazon & Co

Das Projekt ist eine logische Alternative zu Amazon & Co für regionale Wertschöpfung. Dabei gilt vorab nicht „entweder – oder“ sondern „sowohl als auch“. Wir haben Schnittstellen (und Tools, um direkt „zuzugreifen“ zu allen gängigen Shop-Systemen) und erreichen eben nicht nur die „üblichen Verdächtigen“. Innovative Prozesse sowohl beim Einkauf als auch bei der Bezahlung sind strategische Werkzeuge, um einen lokalen Handelsstandort zu stärken. Regional.shop. soll in Hinkunft als Plattform und Umschlagsplatz für regionale Handelsbetriebe und in Folge auch Gastronomie und Dienstleistungsunternehmen den lokalen Handel optimieren und

das Informationssystem grazhats.at für den Grazer Handel ablösen.

  • Digitalisierung des Handels anhand innovativer Prozesse auf einer gemeinsamen Verkaufsplattform für Händler einer bestimmten Region
  • E-Commerce – neue Qualität durch Auslieferung noch am selben Tag
  • Gesamtkonzept durch Verschneidung von Online und Offline
  • Bezahlprozess über QR-Code
  • Gamification – aktueller Trend für Kundenbindungsprogramme, Kundengewinnung, Aktionen…
  • Starke Verkaufsplattform zum Nutzen aller beteiligten Händler
  • Rückgang der Langstrecken-Paketzustellungen durch Regionalisierung des Verkaufes
  • „ressourcenschonendes“ Shopping durch erhebliche CO2-Ersparnis
  • Bürger- und Kundenteilhabe an einem ganzheitlichen Einkaufserlebnis
  • Wiederbelebung des Wirtschaftsstandortes, Anhebung der lokalen Wertschöpfung und Erweiterung der Absatzmöglichkeiten für Grazer Handelsbetriebe
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