Die wollen doch nur spielen – mit Gamification die Welt neu entdecken

Die Welt ist ein Spielplatz - zumindest für all jene, die das Abenteuer suchen.

Dank der Fähigkeiten moderner Technologie können Sie das durchaus wortwörtlich verstehen, das Schlüsselwort hinter dem Trend lautet Gamification. Dadurch wird jeder Spaziergang zum Spiel, jeder Ausflug ins Grüne zur Schnitzeljagd.

Ganz neu ist das Prinzip nicht, Geocaching machte das bereits mit viel einfacheren technischen Mitteln vor. Dank Smartphone und immer weiter verschwimmender Grenzen zwischen Technik und Realität funktioniert Gamification heute spielerischer, leichter und elaborierter* als je zuvor. 

* Elaboriert in anderen Worten: ausgefeilt · ausgereift · ausgetüftelt · bis ins Detail ausgearbeitet · hoch entwickelt · leistungsfähig · von hoher Kunstfertigkeit

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Einige Utensilien, die beim Geocaching hilfreich sind.

Beispiele für Gamification und Anwendungen im Tourismus. Schnitzeljagd mit Smartphone und QR-Code.

Das wohl beliebteste Beispiel, wenn es um Gamification geht, ist Pokémon GO. Dabei ist das Spiel um die Monster im Taschenformat nicht Niantics erster Vorstoß in die spielerische Entdeckung der Städte gewesen. Ingress erschien bereits 2012 und Wizards Unite ist der Nachfolger von Pokémon GO im Harry Potter-Universum. 

Wir haben die Gamification nicht erfunden, auch nicht die Schnitzeljagd für die ganze Familie mit QR-Code. Wir bieten Ihnen „nur“ eine günstige Lösung. Schon am 19.11.2009 veröffentlicht das Salzkammergut diese innovative Lösung für den Tourismus. Demnächst wird regional.shop sowohl in der Stadt als auch auf dem Land einiges anbieten – Spaß und lernen für die ganze Familie.

Das Prinzip all dieser Apps ist aber gleich, Sie wandern als User durch Ihre bekannten Straßen und entdecken dabei Magisches am Straßenrand. Eingebunden wird das über Augmented Reality (AR) – die Kamera Ihres Smartphones dient dabei als Fenster in diese Zauberwelt.

Die Karte all dieser Spiele ist aber die echte Welt (die Kamera ist das Fenster)…

…und gerade dieses Prinzip prädestiniert die Gamification im Tourismus. All die oben genannten Beispiele nutzen nur Ihren täglichen Arbeitsweg, aber natürlich kann ein Spiel Sie auf ganz besondere Art und Weise leiten. Sie können in einer fremden Innenstadt von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit geführt werden und tragen dabei Ihren eigenen Touristenführer in der Tasche. 

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Der Spieltrieb ist nicht auf Kinder und Jugendliche beschränkt!

Das funktioniert besser und einfacher als eine Karte und hält die Tour durch die Stadt gleichzeitig noch mit einer Handlung zusammen. Zudem kann eine Schnitzeljagd unterschiedliche Altersgruppen ansprechen und mit einfachen Rätseln jeden Pfad zum unterhaltsamen Spiel machen. 

Über Edutainment, also die Mischung aus Unterhaltung und Bildung, können Inhalte vermischt werden. Medienschnipsel an bestimmten Punkten können Ihnen mit Videos und Audioinhalten tiefere Hintergründe mit historischer Relevanz vermitteln und lassen Sie in die Geschichte eintauchen. Dadurch gewinnen Sie völlig neue Einblicke und machen Stadttouren in der vierten Dimension

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VR (virtual reality) und AR machen mehr aus Gamification. Hinweise können hilfreich sein – oder Aufgaben stellen.

In ländlichen Regionen gibt es diesen Trend in vereinfachter Form bereits seit einiger Zeit, denn nichts Anderes bedeutet Geocaching. Hierbei werden Koordinaten hinterlegt, die ganz einfach mit einem GPS Empfänger aufgesucht werden können oder es müssen kleinere Rätsel an spezifischen Locations gelöst werden. 

Die Grundlagen hierfür finden sich im Netz, die Antworten gibt jedoch nur ein Ausflug in die freie Natur. Wurden früher noch GPS-Geräte und handschriftliche Notizen gebraucht, können spielerische Inhalte dank Smartphone und Anbindungen in Apps heute viel fließender vermittelt werden. 

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Der QR-Code beweist, dass man die Teilaufgabe gelöst hat. Er leitet weiter und kann auch zum Einkaufen verwendet werden.

VR (virtual reality) und AR (augmented reality) im Museum

Allerdings ist Gamification nicht nur für Stadt und Land interessant, um Menschen auf weite Touren zu schicken. Auch in kleineren Räumen finden sich spannende Anwendungsszenarien, dies beweisen etwa Museen, die Ihre Ausstellungen gezielt in die Tiefe erweitern.

Augmented Reality etwa kann Ihnen als Besucher Hintergründe liefern, die auch ein Führer so nicht vermitteln kann. Schauen Sie in weitere Werke eines Künstlers oder entdecken Sie Skizzen ganz einfach auf Ihrem Smartphone.

Mit Anwendungen in VR (Virtual Reality) können Sie gleichzeitig um Objekte herum gehen, finden sich im Inneren eines Bienenstocks oder aber gehen auf eine Reise durch die Urzeit. Je nach zu vermittelndem Inhalt sind beliebig viele Szenarien denkbar. Entscheidend für die Funktionsweise der Gamification ist das Spaßprinzip

 

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Dieses Bild zeigt ein Kulturdenkmal in Russland: St. Clemens Kirche in Moskau.

Entdecken muss Spaß machen - ein Spaziergang in der Stadt, ein Ausflug aufs Land wird zum Abenteuer für die ganze Familie.

Touristisch gedachte Spiele können nur dann funktionieren, wenn Mechanik und Design wirklich Spaß und Motivation vermitteln. Denn von Landmark zu Landmark zu flanieren, dafür ist auch eine Karte ausreichend. Anwendungen, die gezielt auf Gamification setzen, müssen lernen, Menschen über eine intrinsische Motivation zu leiten. Dies erreichen etwa verschiedene Lauf Apps, indem Sie eine Metrik bieten, die sich teilen lässt. Besser zu werden und Punkte zu sammeln, das sind ganz klassische Antreiber in der menschlichen Psychologie. Wir alle wollen aufsteigen und Ziele erreichen. 

Darum setzen gute virtuelle Guides eben auf Mechaniken, die immer wieder Etappen erfolge bieten. Aber auch Storytelling kann einen gelungenen Ansatz für einen interaktiven Guide bieten, der Sie als Spieler von Ort zu Ort führt und sie tiefer in geographische Inhalte versinken lässt. 

Elaborierte Spiele im Tourismus sind derzeit noch recht selten zu finden, die Einstiegshürden sind technisch und finanziell oftmals abschreckend. Große Unternehmen wie Nike oder Volkswagen sind da ungezügelter, doch auch kleinere Städte und Kommunen können aus Ihren Wegen spielend leicht Spiele machen. 

 

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Für Familien, für alle Generationen eine spannende Freizeitgestaltung. Gemeinsam Aufgaben lösen, Väter mit Söhnen – Eltern im Wettbewerb mit den Kindern – outdoor.

QR Codes, die als Schnitzeljagd von Location zu Location führen und auf Websites mit medialen Inhalten leiten, sind als Einstieg bereits ausreichend. Erwachsene erleben damit historische Epochen in Wort und Bild am Smartphone oder erfahren Hintergründe zu den malerischen Landschaften vor ihnen. Für Kinder und Jugendliche können ganze Rallyes gestaltet werden, die als Wettbewerb durch Landschaftsparks oder Innenstädte führen und verschiedene Teams einer Schulklasse gegeneinander antreten lassen. 

Ein gewisser Spieltrieb wohnt Jung und Alt einfach inne und genau dieser Spieltrieb lässt sich nutzen, um gewünschte Inhalte zu vermitteln. So wird der Bildungsanteil einer Tour durch Museum, Stadt oder Land spielerisch entdeckt. Die Initiative bleibt bei den Entdeckern selbst und jeder kann in seinem eigenen Tempo über neue Pfade schreiten, Zug um Zug.

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Kein gutes Foto, aber ein gutes Beispiel: Kundendienst in 5 Sprachen. Wird auch in Graz zum Standard werden – wir sorgen dafür.

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